Lexikon Smoking

Ein Smoking ist der Klassiker unter der Hochzeitsmode für den Bräutigam.

Kennzeichnend ist der Schalkragen und die Längsstreifen auf den Seiten der Hosenbeine, dazu wird eine Weste in gleicher Farbe oder in hechtgrau getragen. Angemessen ist eine schwarze Fliege, auf keinen Fall darf es eine weisse Fliege sein, die ist dem festlicheren Frack vorbehalten. Des weiteren wird ein Stehkragenhemd mit Manschettenknöpfen sowie Lackschuhe zum Smoking getragen. Der Kummerbund, er ist ein breiter Gürtelersatz, verdeckt dabei dem übergang von Hemd zu Hose. Er ist heutzutage war nicht mehr üblich, wer es aber stilecht wünscht, darf darauf nicht verzichten.

Auf keine Fall darf das zur Fliege passende Einstecktuch, das sog. Pochette, fehlen. In der neueren Zeit tauchen auch immer mehr Einstecktücher in kontrastreicheren Varianten auf. In jedem Fall sollte das Einstecktuch zur Kummerbund oder der Smokingweste passen.

Der englische Herrenausstatter und Massschneider Henry Poole entwarf Ende des 19. Jahrhunderts einen Frack ohne Schwalbenschwänze als Abendgarderobe für den eleganten Herrn, also den Smoking.

Der Smoking wird auch kleiner Gesellschaftsanzug genannt. Sein Name komm aus dem Englischen von smoking jacket (Rauchjakett). Denn ursprünglich war ein Smoking eine Anzugjacke, die übergezogen wurde, wenn man zum Rauchen in ein Rauchzimmer ging. Er schützte die übrige Kleidung vor dem Geruch des Rauchens.

Gefertigt wird ein Smoking aus schwarzem Tuch oder für das sog. Dinnerjacket im schlichtem weiss. Die weisse Smokingjacke wird allerdings nur zu Feierlichkeiten unter freiem Himmel oder auf hoher See getragen.